
Klimaschutz
Weniger ist mehr
Und das von Anfang an, denn im Unterschied zu dem fossilen und knappen Rohstoff Öl, dem Hauptgrundstoff für Kunststoff, weisen die Rohstoffe für den Getränkekarton eine deutlich bessere CO2-Bilanz auf. Der Zellstoffanteil des Getränkekartons setzt nur die CO2-Menge frei, die das Holz während seines Wachstums aus der Atmosphäre aufgenommen hat.
Zahlreiche Ökobilanzen leisten den Beweis, dass der Getränkekarton in unseren bedeutendsten Märkten Milch und Fruchtsaft im Vergleich unterschiedlicher Packungen den geringsten CO2Footprint aufweist.
Das hat vielerlei Gründe:
- Der vergleichsweise geringe Energieaufwand, der zur Abholzung des Waldes benötigt wird
- Der hohe Anteil an Bio-Brennstoffen in den Ländern, in denen unsere Papierlieferanten ansässig sind
- Der hohe Anteil an eigener Elektrizitätsproduktion in der Kartonherstellung
- Die besonders effiziente Verwertung der Fasern im Board (geringe Grammatur)
Der CO2-Ausstoss eines Getränkekarton beträgt 31 bis 66 Gramm CO2Äquivalenten für eine 1-Liter-Verpackung. Er ist damit deutlich niedriger als der vergleichbarer Einweg-Verpackungen aus Kunststoff, Glas oder Metall. Hierbei handelt es sich um nennenswerte Größenordnungen. Dies verdeutlicht folgende Berechnung: Rund 450.000 Tonnen CO2würden pro Jahr zusätzlich in die Atmosphäre gelangen, wenn die rund vier Milliarden Liter Fruchtsäfte und Nektare, die wir in Deutschland jedes Jahr trinken, in Plastikflaschen abgefüllt würden. Umgekehrt könnten weitere CO2-Einsparungen realisiert werden, wenn beispielsweise mehr stille Wässer in Getränkekartons angeboten würden.
| Schon gewusst? 70% der Energie in der Boardherstellung stammt aus Bio-Energie. |





